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RATHITE (?), DUFRENOYSIT, HUTCHINSONIT, REALGAR, Lengenbach Steinbruch Fäld Binn Goms Wallis SCHWEIZ (Mikro- und Miniaturstufen)

12 13 11 4 / Lengenbach Quarry Fäld Binn Goms Valais SWITZERLAND / 2054-13
$205.00
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RATHITE (?), DUFRENOYSIT, HUTCHINSONIT, REALGAR, Lengenbach Steinbruch Fäld Binn Goms Wallis SCHWEIZ (Mikro- und Miniaturstufen)

$205.00
Größe (HxBxT in mm) Gewicht in gr12 13 11 4
OriginLengenbach Quarry Fäld Binn Goms Valais SWITZERLAND
Specimen nr.2054-13

Ein sehr seltenes und älteres Exemplar aus dem Lengenbach-Steinbruch.

Mikroskopische Untersuchungen zeigen, dass dieses Exemplar enthalten könnte:


Rathit ist ein außergewöhnlich seltenes Mineral, das zur Kategorie der "Sulfide und Sulfosalze" gehört und sich durch seine komplexe chemische Formel Ag2Pb12−xTlx/2As18+x/2S40 auszeichnet, was es zu einem Silber-Thallium-Sulfarsenid macht. Dieses Mineral kristallisiert im monoklinen System und bildet große, prismatische Kristalle, die einen metallischen Glanz aufweisen, der an Sartorit erinnert. Typischerweise bleigrau gefärbt, kann Rathit eine irisierende Anlauffarbe entwickeln und erscheint unter einfallendem Licht graulich-weiß mit tiefroten Reflexionen, während seine Strichfarbe ein charakteristisches Schokoladenbraun ist. Rathit wurde erstmals in Mineralproben aus der Grube Lengenbach im Binntal des Schweizer Kantons Wallis identifiziert, wobei seine Analyse und Erstbeschreibung 1896 von Heinrich Adolph Baumhauer durchgeführt wurde, der das Mineral zu Ehren seines Professors Gerhard vom Rath benannte.

Dufrénoysit wurde erstmals in der Grube Lengenbach im Binntal des Schweizer Kantons Wallis identifiziert. Das Mineral wurde 1845 von Augustin Alexis Damour beschrieben, der es zu Ehren des französischen Geologen und Mineralogen Armand Dufrénoy benannte. Im Jahr 1864 untersuchte Julius Berendes die Eigenschaften dieses Minerals in seiner Dissertation weiter.

Hutchinsonit ist ein seltenes Sulfosalzmineral, das aus Thallium, Arsensulfid und Blei mit der chemischen Formel (Tl,Pb)2As5S9 besteht. Dieses hydrothermale Mineral wurde erstmals 1903 an einem im Binntal, Schweiz, gesammelten Exemplar identifiziert und 1904 zu Ehren des Cambridge-Mineralogen Arthur Hutchinson, F.R.S. (1866–1937) benannt.


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